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Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa (IWO) e.V.Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa (IWO) e.V.


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Pro effiziente Wohnungsverwaltung in Zentralasien – PRO HOUSE-Auftaktkonferenz anlässlich Expo 2017


Die Expo 2017 in der kasachischen Hauptstadt bildete den idealen Anlass und Rahmen für die Auftaktkonferenz des jüngsten IWO-Projekt PRO HOUSE - Professional Housing Management in Kazakhstan and Uzbekistan am 11. Juli 2017 in Astana. Beim German Energy Dialogue am Folgetag wurden unter anderem Gespräche und Themen der Auftaktkonferenz im Fachpanel „Energieeffiziente Gebäude“ nochmals vertieft. Das Panel wurde von IWO-Vorstandsmitglied Knut Höller moderiert, Entscheider und erfahrene Experten aus der Politik und Wirtschaft verschiedener Länder nahmen mit Vorträgen und in Diskussionen daran teil.

Die Wohnungswirtschaft in den Ländern Zentralasiens unterscheidet sich wesentlich von den meisten europäischen Ländern. Der Anteil des Wohnungseigentums ist ausgesprochen hoch – in Kasachstan beispielsweise liegt er bei mehr als 90 Prozent – und das Ergebnis der umfassenden Privatisierung von Wohnungen nach Erlangung der politischen Unabhängigkeit. Wie viele andere Wirtschaftsbereiche befindet sich die Wohnungs- und Kommunalwirtschaft in den meisten zentralasiatischen Staaten seit einigen Jahren im Wandel. Den Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz kommt dabei eine zunehmende Bedeutung zu. Kasachstan widmet ihnen sogar die Expo, die vom Juni bis September 2017 in der Hauptstadt Astana stattfindet. Die diesjährige Weltausstellung steht unter dem Titel Energie der Zukunft: Maßnahmen für weltweite Nachhaltigkeit.

Die jüngsten Sanierungsvorhaben Kasachstans und seiner zentralasiatischen Nachbarn im Gebäudebereich offenbaren zugleich den großen Bedarf für die Modernisierung der Wohnungsverwaltung. Um entsprechende Strukturen in den Ländern Kasachstan und Usbekistan zu stärken und dabei den Weg für mehr Energieeffizienz in Gebäuden zu bereiten, hat der IWO e.V. im Dezember 2016 das Projekt PRO HOUSE - Professional Housing Management in Kazakhstan and Uzbekistan gestartet. Letztlich wird die nachhaltige Etablierung starker, effizienter, markt- und wettbewerbsorientierter Wohnungsverwaltungsstrukturen ausschlaggebend sein für Erfolg und Reichweite der staatlichen Programme. Fachlich qualifiziertes Verwaltungspersonal und Eigentümer, denen ihre gebührende Rolle als Mitverantwortliche und Entscheider zukommt, stellen dabei wichtige Schlüssel zu den erforderlichen energetischen Sanierungen im Gebäudebereich dar.

Wie die Auftaktkonferenz erfolgt die Projektarbeit in enger Zusammenarbeit mit einem internationalen Konsortium aus usbekischen, kasachischen und deutschen Partnern. Aus Deutschland sind neben IWO e.V. das Europäischen Bildungszentrum für Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (EBZ) und der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter e.V. (DDIV) beteiligt. PRO HOUSE läuft über einen Zeitraum von drei Jahren und wird von der Europäischen Union gefördert. Wissenstransfer und Erfahrungsvermittlung bilden die Grundlage, auf der zum einen Analysen und Lösungen für beide Länder erarbeitet werden. Außerdem dienen sie der Entwicklung und Durchführung umfassender Qualifizierungen und Trainings für Verwalter und weitere wichtige Akteure.

PRO HOUSE-Auftaktkonferenz am 11. Juli 2017 in Astana
IWO-Vorstandsmitglied Knut Höller, Yeldos Ramazanov, Stellv. Vorstandsvorsitzender von ATAMEKEN, und Alidjon Khikmanov, Direktor des Staatlichen Wissenschaftszentrums “Kummunukuv” des Ministry of Housing and Utility Services, bei der Auftaktkonferenz am 11. Juli 2017 in Astana (v.l.n.r.)
Blick ins Auditorium der Konferenz, Fotos: ATAMEKEN - palata.kz/en/news/26895
 


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