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Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa (IWO) e.V.Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa (IWO) e.V.


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GRASSROOTS Housing Policy – Bürgernahe Wohnungspolitik 2007-2009


Das von IWO initiierte und koordinierte Projekt startete im April 2007 und wurde im Rahmen des EU Institution Building Partnership Programme (IBPP) kofinanziert. Das Projekt "Grassroots" lief bis März 2009 und schließt an die mehrjährigen Aktivitäten der IWO in St. Petersburg an.
Am Projekt sind insgesamt 5 russische Partner aus St. Petersburg und Domodedowo, Moskau Gebiet beteiligt.  Als Projektleiterin wurde Frau Ludmilla Wullkopf, Mitwarbeiterin des IWO-Mitglieds IWU Institut für Wohnen und Umwelt GmbH, Darmstadt eingesetzt.

Im Rahmen des Projektes analysierten die Partner die aktuelle Lage auf dem russischen Wohnungsmarkt und die Effizienz der Wohnungsverwaltung.

Die russische Seite hatte die Möglichkeit während einer Studienreise (ru, en), Know-How der Wohnungswirtschaft in Deutschland kennen zu lernen (Partner über die Studienreise (ru)).

Während der Konzeptphase des Projektes wurde ein Dialogkonzept (ru, en) mit Vorschlägen zur Verbesserung des zukünftigen Dialoges zwischen den Wohnungseigentümern und staatlichen Verwaltungen entwickelt. Das Dialogkonzept wurde auf Seminaren in St. Petersburg und Domodedowo vorgestellt und mit den Vertretern der beiden Seiten diskutiert.

An der Projektumsetzung wirkte aktiv das IWO-Mitglied EBZ Europäisches Bildungszentrum in Bochum mit. Das EBZ konsultierte russische Experten bei der Ausarbeitung der Module für einen Fernunterrichtskurs für russische Wohnungsverwalter. Bei der aktiven Teilnahme aller Partner wurden fünf Lernmodule mit folgenden Themen vorbereit:
- Modul 1: Rechtliche Grundlagen der Verwaltung
- Modul 2: Organisation und Verwaltung von Mehrfamilienhäusern
- Modul 3: Betriebskosten
- Modul 4: Technische Verwaltung von Wohngebäuden. Grundregeln und
  Normen der Instandhaltung und technische Nutzung des Wohnbestandes
- Modul 5: Kaufmännisches Management

Besonders gelungen war die Durchführung der Bürgerkonferenz in St. Petersburg im Stadtbezirk „Grazhdanka“ zum Thema „Verwaltung von Mehrfamilienhäusern: Praxis, Probleme, Perspektive“. Sie wurde vom Forschungszentrum EKOM und der Verwaltung des Stadtbezirks „Grazhdanka“ mit Unterstützung von IWO organisiert.

Die Bürgerkonferenz ist eine Form des direkten Dialogs der Öffentlichkeit mit der Verwaltung. Experten aus der Wohnungswirtschaft haben zusammen mit den Mitgliedern der Jury und den Konferenzbesuchern zwei Tage lang Fragen zur optimalen Verwaltung einer Wohneigentümergesellschaft diskutiert. Am dritten Tag hat die Bürgerjury einen Beschluss mit ihren Empfehlungen an die Politik gefasst.

Die Abschlusskonferenz, die am 05. März 2009 in St. Petersburg stattfand, hat die Schussfolgerungen aus den zwei Jahren Arbeit im Projekt gezogen und die Arbeit aller Partner positiv bewertet.

 

Partners des Projektes:

Wohnungskomitee der Regierung St. Petersburg

Verwaltung des Stadtbezirks Grazhdanka, St. Petersburg

Assoziation von WBG, WG und WEG, St. Petersburg

Assoziation „Wohnungskomplex“, St. Petersburg

Verwaltung des Stadtkreises Domodedowo

 

Info-flyers zum Projekt (en) (ru)

 

Sonderausgabe der Zeitung „Zhilishnoe obosrenie“ (ru)

Für weitere Informationen zum Projekt wenden Sie sich bitte an Knut Höller oder Tanja Hartenstein.


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