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Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa (IWO) e.V.Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa (IWO) e.V.


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Stärkung von Wohneigentümergemeinschaften in Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldau und Ukraine


Die Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa (IWO) e.V. startete Anfang 2015 mit internationalen Partnern das Projekt „HOME - Auf dem Weg zu Reformen im Wohnungssektor: Stärkung von Wohneigentümergemeinschaften in Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldau und Ukraine“.
Das auf drei Jahre angelegte Projekt zielt darauf ab, durch die Etablierung von 10 Beratungszentren (Technical Advisory Centres – TACs) die Wohnungsverwaltung zu verbessern und die energetische Sanierung von Wohngebäuden in den Partnerländern an der Basis zu fördern. Die Eröffnungsveranstaltung fand Ende Juni 2015 im georgischen Parlament in Tiflis statt.

Das georgische Parlament öffnete seine Türen für die Auftaktkonferenz

In allen am Projekt beteiligten Ländern ist der Wohnungssektor eines der Sorgenkinder. Besonders Mehrfamilienhäuser, die als Plattenbau errichtet wurden, sind in einem schlechten Zustand. Die Gründe für den großen Sanierungsstau sind vielfältig: ineffiziente Wohnungsverwaltung, unzureichende finanzielle Mittel, fehlendes Know-how und politische Unterstützung.

Bei diesen Hindernissen setzt das Projekt an, indem es folgende Ziele verfolgt:

● Themen wie Wohnungsverwaltung und energieeffiziente Sanierung, aber          auch Barriere armes Wohnen in Mehrfamilienhäusern fördern
● Einschränkungen und Möglichkeiten zur Einführung von                                         Energieeffizienzmaßnahmen im Wohnungsbestand in AZ, BY, GE, MD & UA            aufzeigen
● nationale Wohnungsreformen unterstützen und die Rolle der Zivilgesellschaft        als Überwachungsinstanz stärken
● durch Schulungen, Workshops, Seminare und Studienreise Teilnehmer      qualifizieren
● Fähigkeiten von zivilgesellschaftlichen Organisationen fördern, an            Ausschreibungen qualifiziert teilzunehmen
● Interaktion zwischen Organisationen der Zivilgesellschaft und Behörden auf     nationaler, regionaler und lokaler Ebene verbessern
● Zivilgesellschaftliche Organisationen ermutigen, sich aktiv an politischen     Entscheidungsprozessen zur Förderung eines Ansatzes der Multi-Level-     Governance zu beteiligen und damit Wohneigentümerverbände als wichtige     Akteure in der Entwicklungsplanung zu festigen
● Zusammenarbeit zwischen deutschen und internationalen Organisationen     stärken

Das Projekt fördert die Bewohner, die oft auch gleichzeitig die Eigentümer sind, bei der Organisation einer effektiven Verwaltung. Denn obwohl in manchen Partnerländern die Bewohner per Gesetz die Verwaltung organisieren müssen, geschieht dies in der Realität meist durch die staatlichen Verwaltungsunternehmen. Die Arbeit dieser Unternehmen ist aber ein permanenter gesellschaftlicher Kritikpunkt, es mangelt an Transparenz und Qualifikation.
Daraus ergibt sich ein großer Bedarf an Informationen und Beratungshilfe, die die Wohnungseigentümer in die Lage versetzen, Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) zu gründen, zu führen und so ihre Situation zu verbessern. Um nachhaltig zu funktionieren, benötigen WEGs eine strukturierte und systematische Unterstützung. Hierfür ist es erforderlich, Beratungszentren (TACs) zu stärken oder zu bilden, die den relevanten Zielgruppen zur Verbesserung und Steigerung der Kenntnisse in Wohnungsfragen verhelfen.
Nichtstaatliche Organisationen (NGOs) aus dem Bereich Wohnungswirtschaft (z.B. Verbände von WEGs, Soziale Beratungszentren, Hochschulen etc.) können an einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren teilnehmen und finanzielle und technische Hilfe für die Gründung oder Festigung eines Beratungszentrums erhalten.

Aufgaben und Ziele der Beratungszentren (TACs) sind:
● Steigern der Kenntnisse und des Bewusstseins von Bürgern zu ihren Rechten      bei Eigentum, Grundprinzipien und Tätigkeiten von      Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG)
● Organisation und Durchführung von Seminaren und Trainings zu Fragen der      Gründung und Tätigkeit von WEGs
● Unterstützung in der Organisation, Durchführung und Teilnahme (bei Bedarf)      von WEG-Versammlungen
● Individuelle Beratung und Schulung von Bewohnern vor Ort
● Regelmäßige telefonische Beratungszeiten „Hotline“
● Durchführung von Schulungen für WEG-Buchhalter
● Bündelung der Vorschläge von NGOs, Wohnungseigentümergemeinschaften      bei der Ausarbeitung von Empfehlungen für Änderungen in der Gesetzgebung
● Verbreitung von Best-Practices von WEG in den Partnerstädten
● Förderung der Zusammenarbeit mit internationalen Gebern und      Organisationen, die den Partnerstädten bei der Gründung von WEGs helfen

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Kontakt

Johann Strese
Tel: +49 30 20605487
strese@iwoev.org

Larissa Schreckenbach
Tel: +49 30 20605487
schreckenbach@iwoev.org

Laufzeit

31.01.2015 – 30.01.2018

Auftraggeber

Europäische Union

Projektkoordination

Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa (IWO) e.V., Berlin

Projektpartner

Ukraine
Lviv housing owners and residential real estate managers Association
Foundation for support of homeowners’ associations”, Charkiv
Aserbaidschan
Property Market Participants
Georgien
Local Democracy Agency Georgia
Civil Society Institute Batumi Branch
Charity Humanitarian Centre “Abkhazeti” Tbilisi Branch Office
Moldau
Institute for Urban Development
Belarus
International NGO “Ecoproject”
International Association for Real Estate Management
Assoziierte Partner
National Association of Local Authorities of Georgia (NALAG)
Lviv Regional branch of all Ukrainian organization "Union of disabled people of Ukraine"


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