Das Projekt wurde von IWO und sechs belarussischen Partnern entwickelt und hat einen Beitrag zu effizienten Reformen des belarussischen Wohnungssektors geleistet. Die Partnerorganisationen aus Belarus waren neue Bürgerorganisationen im Wohnungssektor (Wohnungseigentümergemein-schaften) sowie lokale Verwaltungen in Minsk und belarussischen Regionen. Diese Partnerkonstellation hat eine große geographische Verbreitung des Projektes und dessen Auswirkungen ermöglicht.
Durchgeführt wurde eine Analyse des belarussischen Wohnungssektors zur Feststellung der bestehenden Probleme und Reformdefizite. Anschließend an die Analyse wurden von den Partnern Konzepte und Strategien erarbeitet, die diese Defizite beseitigen sowie die Entwicklung der institutionellen und rechtlichen Rahmenbedingungen verbessern sollen. Das deutsche Kow-How und Erfahrungen aus dem Wohnungssektor nach der Wiedervereinigung wurden nach Belarus übertragen.
Wichtiger Bestandteil des Projektes waren Bildungs- und Informationsseminare, die den Informationsaustausch und die Bildung von Netzwerken zwischen den deutschen und belarussischen Partnern ermöglicht haben. Gemeinsame Arbeit und Informationsveranstaltungen unter Teilnahme von Zivilgesellschaft, Vertretern der Wohnungseigentümergemeinschaften, staatlichen Behörden und breiter Öffentlichkeit haben zur Verbesserung und Intensivierung des Dialoges zwischen den verschiedenen Akteuren in der Wohnungswirtschaft in Belarus beigetragen.
Es wurde eine Informations- und Kommunikationsplattform entwickelt, um Zugang zu den aktuellen Informationen für die Interessenten und den Erfahrungsaustausch zwischen den Beteiligten zu ermöglichen.
Das Projekt hat im Rahmen des Programms der Europäischen Union „Non-State Actors and Local Authorities in Development (NSA & LA)“ stattgefunden und wurde von der Europäischen Kommission aus den EuropeAid Mitteln ko-finanziert.
Wohnungseigentümergemeinschaft "Taulma", Lida
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Knut Höller, Tatjana Hartenstein