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Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa (IWO) e.V.Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa (IWO) e.V.


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Seminar in Donezk


Das Seminar zum Management der energetischen Gebäudesanierung vom 29. - 31.03.2011 fand zusätzlich zur im Rahmen des PPP-Projektes geplanten Seminarroute (Czernowitz, Kiew, Charkow, Lwiw, Cherson) auf Initiative des Projektteilnehmers Dmitry Rosmarizyn aus der Stadt Kramatorsk (Donezker Raum) statt.

Am Seminar, das mit Unterstützung der Administration des Gebietes Donezk in der Hauptverwaltung der Wohnungs- und Kommunalwirtschaft organisiert wurde, nahmen 44 Vertreter der Wohnungs- und Kommunalwirtschaft aus verschiedenen Städten des Gebietes Donezk teil.
Das Seminar bestand wie die vorherigen in Czernowitz und Kiew aus vier Modulen – I. Wohnungsverwaltung, II. Projektsteuerung / Projektmanagement, III. Technische Aspekte der energetischen Sanierung (Sanierung von Dächern, Fassaden, Balkonen, Fenstern, Kellern, …), IV. Vorbereitung von Pilotprojekten der energetischen Sanierung von Wohnhäusern.

Dabei wurden im Laufe des Seminars komplexe Lösungen des Sanierungsvorgangs behandelt. Daneben wurde gezeigt, wie die energetischen Maßnahmen und die finanziellen Möglichkeiten optimiert werden können. Die Beispiele der komplexen Sanierung auf der Grundlage der Kostenberechnung für konkrete Wohnhäuser in der Ukraine in Kramatorsk, Ul. Parkowaja 95 und in Czernowitz, Ul. Golowna 208 wurden von den Teilnehmern mit großem Interesse aufgenommen. Allerdings gibt es viele skeptische Stimmen wegen der veranschlagten Kosten für die komplexe Sanierung dieser Häuser, die ca. 8.000 - 9.000 € für eine Wohnung von 50 m2 betragen. Der Kostenvoranschlag basiert auf der Durchführung folgender energetischer Maßnahmen: Wärmedämmung der Fassade, des Daches, des Kellers; Austausch der Fenster, der Heizung und der Heizungsrohre; Isolierung der Heizungsrohre; zusätzliche notwendige Maßnahmen wie die Renovierung von Balkonen, Fahrstühlen; Erneuerung oder Neuinstallierung der Ventilationssysteme. Die Frage ist, wie soll diese Summe finanziert werden? In Beantwortung dieser Frage wurden verschiedene Finanzierunsmodelle diskutiert, die sich insbesondere in Deutschland bei der Massensanierung bewährt haben. Offen bleibt das Problem der Kredite mit günstigen Zinsen.
Die Vorschläge der Bank „Lwiw“, eine der wenigen Banken in der Ukraine, die Kredite für energetische Sanierung sowohl juristischen als auch privaten Personen anbieten, sind noch weit davon entfernt, bei die Entfaltung der Massensanierung behilflich zu sein.
 
Für 2011 sind noch Seminare in Lwiw (Mai, 2011), Cherson (August/September, 2011) und Charkow (Oktober, 2011) geplant.

 

 

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Larissa Schreckenbach

 

 

 

 


 

 
 
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