Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa (IWO) e.V.
zur Förderung marktwirtschaftlicher Strukturen
in der Bau- und Wohnungswirtschaft in Osteuropa
 
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Projekte

Die Projektarbeit der Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa (IWO) – als eingetragener Verein (e.V.) konzentriert sich gegenwärtig auf die folgenden Bereiche:

  • Initiierung und Mitwirkung bei der Anbahnung und Umsetzung von wiederholbaren Modell- und Pilotprojekten in der Wohnungs- und Bauwirtschaft in Osteuropa;
  • Auf der Grundlage von Pilotprojekten Mitwirkung an der Konzepterstellung und Vorbereitung von wohnungswirtschaftlichen Projekten und Programmen mit dem Ziel einer breiten und nachhaltigen Entwicklung in der Wohnungswirtschaft in Osteuropa unter besonderer Berücksichtigung der Energieeinsparung und Reduzierung von CO2-Emissionen;
  • Mithilfe bei der Gesetzgebung zur Erzielung marktwirtschaftlicher Strukturen;
  • Aus- und Weiterbildungsprogramme im Wohnungs- und Bauwesen. 

     

LAUFENDE PROJEKTE:

BEEN - Baltic Energy Efficiency Network for the Building Stock

Anfang Juli 2005 startete das Interreg III B Projekt "BEEN - Baltic Energy Efficiency Network for the Building Stock". Die Laufzeit des EU-Projektes, an dem insgesamt 26 Partner aus den Ländern Estland, Lettland, Litauen, Polen und Deutschland sowie zunächst mit Gaststatus auch Belarus und Russland beteiligt sind, beträgt zweieinhalb Jahre. Lead Partner ist die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (Presseerklärung SenStadt) und die Projektkoordination liegt bei der IWO e.V.

Das transnationale Projekt "BEEN" schließt an die mehrjährigen und nachhaltigen Aktivitäten des Landes Berlin und der IWO im Baltikum, vorwiegend in Lettland, an. Vor dem Hintergrund des weiter anhaltenden Sanierungsstaus in allen osteuropäischen Ländern und den Herausforderungen bezüglich der Umsetzung von europäischen Richtlinien zur Energieeffizienz im Gebäudebestand zielt das Projekt auf die Entwicklung von Instrumenten und Strategien ab, die das In-Gang-Kommen von umfangreichen energetischen Sanierungsprgrammen im Plattenbaubestand der beteiligten ostmitteleuropäischen Ländern unterstützen.

Für weitere Informationen zum Projekt wenden Sie sich bitte an die Projektkoordinatorin Britta Schmigotzki oder besuchen die BEEN-Website.

 

GRASSROOTS HOUSING POLICY – BÜRGERNAHE WOHNUNGSPOLITIK

Ziel des Projektes ist es, den Dialog zwischen den städtischen Wohnungsverwaltungen und zivilgesellschaftlichen Interessenvertretern der Wohnungseigentümer in St. Petersburg und Domodedowo zu entwickeln und so einen Beitrag für die weitere Umsetzung der Wohnungsreform in Russland zu leisten.

Das von IWO initiierte und koordinierte Projekt startete im April 2007 und wird im Rahmen des Institution Building Partnership Programme (IBPP) des EU-Tacis-Programmes kofinanziert.

Das Projekt "Grassroots" läuft bis Anfang 2009 und schließt an die mehrjährigen Aktivitäten der IWO in St. Petersburg an.

Projektkurzinfo auf Englisch und Russisch finden Sie im Downloadbereich.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Knut Höller oder Tanja Hartenstein.

 

Nachhaltiges Energiemanagement auf lokaler Ebene – Projekt "MunEM" in Kaliningrad

Die Entwicklung und der Aufbau eines kommunalen Energiemanagements ist das Ziel des Anfang Mai 2007 begonnnen MunEM-Projektes.

Das Projekt greift dabei auf die Ergebnisse und Anregungen der Projekte BEEN und RegEnergy, die im Rahmen des EU Interreg Programms durchgeführt wurden, zurück und setzt diese am Beispiel der Kommunen Mamonowo und Svetlyj im Gebiet Kaliningrad um.

Projektleiter ist das Bundesfinanzministerium. IWO e.V. ist neben der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), dem Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein (Medien-Information) und den Stadtwerken Lübeck Partner in diesem Projekt und wirkt am Arbeitspaket für die Gebäudesanierung mit.

Die russischen Partner sind das Kaliningrader Energieeffizienzzentrum (KREEC), die Verwaltungen der Städte Mamonovo und Svetlyj sowie die Kaliningrader Gebietsverwaltung, mit der IWO bereits im BEEN-Projekt zusammenarbeitet.

Die Laufzeit des EU-Projektes beträgt zwei Jahre. Das Projekt wird durch das EU Interreg III B Programm im Rahmen des Nachbarschaftsprogrammes aus EU-Tacis-Mitteln kofinanziert.

Im Downloadbereich finden Sie eine MunEM Kurzinformation.

Für weitere Informationen besuchen Sie die MunEM-Website oder wenden Sie sich bitte an Knut Höller. 

 

IWO - Konsortium unterstützt Petersburger Wohneigentümergemeinschaft

IWO e.V. und die "Gemeinnützige Partnerschaft des Städtischen Verbandes der Hausbesitzer", St. Petersburg, haben im Juni 2005 die gemeinschaftliche Erarbeitung einer Konzeption für die modellhafte Sanierung der Wohneigentümergemeinschaft Nr. 1160 in St. Petersburg vereinbart.

Das Projekt zielt darauf ab, für das Wohngebäude der Genossenschaft in St. Petersburg (Industrialnij Prospekt 11 mit 214 Wohnungen) auf der Basis eines optimierten Pakets energetischer Sanierungsmaßnahmen ein für die Bewohner tragfähiges Finanzierungskonzept zu entwickeln, dieses mit der Wohneigentümergemeinschaft und den Bewohnern abzustimmen, die Beteiligten bei der Projektvorbereitung zu begleiten und auf die Baudurchführung vorzubereiten.

Die Entwicklung tragfähiger und multiplizierbarer Sanierungsansätze und Finanzierungskonzepte für Sanierungsmaßnahmen im russischen Gebäudebestand ist von großem Interesse in der deutsch-russischen Zusammenarbeit. Das Projekt wird daher aktiv vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung (BMVBS), der KfW Bankengruppe, der Berliner HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH sowie der Stadtverwaltung St. Petersburg und der SBERBANK Russlands (Filiale Nordwest) begleitet und unterstützt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Knut Höller.

Den Projektbericht finden Sie in deutscher und russischer Sprache im Downloadbereich sowie beim Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung.

 

IWO-Projekt im Förderprogramm Belarus der Bundesregierung

Im Oktober 2005 haben IWO e.V. sowie weitere Partner aus Belarus und Deutschland ein Projekt zur Unterstützung der Bildung von Wohneigentümergemeinschaften in der Republik Belarus begonnen.

Ziel des Projektes ist es, die Herausbildung von Wohneigentümergemeinschaften für eine künftig effektivere Verwaltung von Mehrfamilienhäusern am Beispiel der Stadt Zhodino zu unterstützen. Dazu werden die Projektpartner die für die Bildung von Wohneigentümer-gemeinschaften relevanten Rahmenbedingungen analysieren und gemeinsam ein Methodik für die systematische Herangehensweise an die Bildung von Wohneigentümergemeinschaften erarbeiten und diese anschließend beispielhaft in der Praxis anwenden und umsetzen.

Mit dem Förderprogramm Belarus fördert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) seit 2002 Projekte deutsch-belarussischer Initiativen zur Entwicklung der belarussischen Zivilgesellschaft. In der neuen Etappe soll vor allem die Zusammenarbeit zwischen den Initiativen und belarussischen Behörden gefördert werden. Das IBB Internationales Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund ist mit der Durchführung des Förderprogramms beauftragt.

IWO hat bereits in der vorangegangenen Förderphase 2003/2004 gemeinsam mit der Stadtverwaltung Zhodino und der Belarussischen Abteilung der Internationalen Umweltakademie aus Minsk erfolgreich am Förderprogramm Belarus teilgenommen. In dem ersten gemeinsamen Projekt wurde die künftige Herangehensweise an die energetische Gebäduesanierung für die Stadt Zhodino erarbeitet. Das nun aktuell begonnene Projekt knüpft daran an. Nähere Informationen sind beim Projektleiter Bernhard Schwarz erhältlich.


Vom Modellprojekt "Energie Initiative Riga" zum Modellprogramm
deutsch-lettisches Umweltschutzpilotprojekt "Initiative energetische Wohnungssanierung"

 

Projekt: "Initiative energetische Wohnungssanierung in Lettland"

Im Rahmen des deutsch-lettischen Ressortabkommen über die gemeinsame Durchführung von Umweltschutzpilotprojekten trafen der lettische Minister für Umweltschutz, Raimonds Vejonis und die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Simone Probst am 27. Mai 2004 zu einem Arbeitstreffen zusammen, an dem auch ein Vertreter der IWO teilnahm.

Auf der Gesprächsagenda stand u.a. das erste deutsch-lettische Umweltschutzpilotprojekt „Initiative energetische Wohnungssanierung“, das von IWO e.V. gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin initiiert wurde.

Ziel des ersten, im Jahr 2003 vereinbarten gemeinsamen Umweltschutzpilotprojektes "Initiative energetische Wohnungssanierung" ist es, ein Modell für ein finanzierbares Wohngebäude-Modernisierungsprogramm zu schaffen, das auch für andere Staaten Mittel- und Osteuropas interessant sein kann.

Die IWO ist derzeit im Rahmen ihrer satzungsmäßigen Aufgaben und im Auftrag der KfW aktiv an der Umsetzung dieses Programm beteiligt. Nähere Informationen werden demnächst auf dieser Website vorgestellt werden bzw. können auch in der IWO-Geschäftsstelle (Kontakt) eingeholt werden.

Am Vormittag des Besuchstages war der lettische Umweltminister Gast beim IWO-Mitglied HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH in Hohenschönhausen (siehe Foto unten). Hier informierte er sich, begleitet von Vertretern des BMU, der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der IWO, über die Sanierung von Plattenbauten in Berlin.