25 Jahre IWO
22. November 2001
Die Geburtsstunde des gemeinnützigen Vereins Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa e.V., der auf Initiative und mit Unterstützung des damaligen Bundesbauministeriums gegründet wird. Unterabteilungsleiter Thomas Janicki, Verbandsdirektor a.D. Horst von Emmerich (ꝉ) und der Geschäftsführer der KBE Fenstersysteme GmbH Uwe Pieper gehören zu den acht Gründungsmitgliedern und somit Geburtshelfern.
Der Verein geht aus der gleichnamigen Initiative hervor, die seit 1999 im Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V. (dv) – heutiges Mitglied des IWO – angesiedelt war.
Seine Büros bezieht der Verein, dessen Team zunächst aus Geschäftsführer Knut Höller besteht, in der Karl-Liebknecht-Straße.
2001
IWO bereitet das erste praktische Projekt vor und bringt es zur Umsetzung: In Riga wird seit dem Fall der Mauer das erste Mehrfamilienhaus in Plattenbauweise mit 72 Wohnungen umfangreich energetisch saniert. Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und die Stadtverwaltung Riga hatten zuvor dieses Projekt initiiert und die Gründung der IWO sowie die Mitwirkung einiger Gründungsmitglieder tragen dann wesentlich zur tatsächlichen Realisierung dieses ersten energetisch sanierten Plattenbaus in Osteuropa bei.
Mitglieder machen uns stark.
Die Zahl der IWO-Mitglieder liegt seit seiner Entstehung zwischen 25-30.
Der Verein ist immer bestrebt, engagierte und interessierte Mitglieder und ihr entsprechendes Knowhow in seine Projekte einzubinden.
2003
Der erste Antrag des IWO im Förderprogramm Belarus ist erfolgreich: IWO setzt alsdann das „Modellvorhaben für die nachhaltige energetische Sanierung von Gebäuden“ um. Seit diesem ersten Projekt ist IWO in Belarus aktiv und realisiert Projekte als Antworten auf konkrete Knowhow- und Handlungsbedarfe im Land – oft mit Unterstützung des Förderprogramms und unter Einbindung der Vereinsmitglieder.
2003
Noch vor dem Beitritt der baltischen Staaten zur EU gelingt es IWO, im Rahmen des Umweltinnovationsprogramm Ausland des Bundesumweltministeriums die Zusammenarbeit mit dem Baltikum zu intensivieren: Das Programm stellt seinerzeit finanzielle Mittel für Darlehen und Zinsverbilligungen zur energetischen Sanierung von Mehrfamilienhäusern in Lettland bereit. Im Ergebnis wurde zwar das zur Verfügung stehende Darlehen seitens der lettischen Empfänger nicht ausgeschöpft, insgesamt werden aber sieben Gebäude analog dem Rigaer Modellprojekt energetisch saniert. Aus dem Vorhaben geht das IWO-Engagement in Jelgava, der viertgrößten Stadt in Lettland, hervor, dass bis heute besteht. Im Mittelpunkt steht dabei die kommunale Wohnungsverwaltungsgesellschaft JNIP, die seit vielen Jahren bestrebt und aktiv ist, um ihren Gebäudebestand energetisch zu ertüchtigen und perspektivisch zudem ein Angebot an erschwinglichen Mietwohnungen zu ermöglichen – ein Markt, der in Lettland wie in den meisten postsowjetischen Ländern kaum oder nicht entwickelt ist.
Team IWO
Die Geschäftsstelle des IWO besteht recht kontinuierlich aus 8 bis 10 MitarbeiterInnen. Hinzu kommen zeitweise Master- oder Diplomstudenten und Praktikanten. Arbeitssprachen sind Russisch, Englisch und Deutsch, je nach Zuschnitt und regionalem Fokus der Projekte.
2006
2010
2010
2015
2015
2017
Projekte zum Anfassen
Seit seinem ersten Vorhaben ist IWO bestrebt, nicht nur Beratungsprojekte, sondern möglichst praktische, sichtbare Modell- sowie Investitionsprojekte umzusetzen.
2017
Mit dem Start der Europäischen Klimainitiative (EUKI) des Bundesumweltministeriums 2017 kann die deutsch-litauische Zusammenarbeit im Bereich der Quartierssanierung vertieft werden. Im Weiterbildungsprojekt „Ausbildung von Quartierssanierungsmanagern in Litauen“ wird zuständiges kommunales Personal aus 22 Städten in Litauen 18 Monate im Bereich integrierte Quartierssanierung ausgebildet und erstellen Sanierungskonzepte für ausgewählte Quartiere.
Bis heute dauert der Austausch mit den litauischen Partnern an und wird das Projekt beispielhaft für neue Vorhaben herangezogen.
2018
Netzwerken als Selbstverständnis
IWO ist von Beginn an in Netzwerken und Initiativen engagiert, die den Zielen seiner Satzung entsprechen und seiner Projektarbeit dienen. Schon seit dem Gründungsjahr ist der Austausch und die Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Großsiedlungen e.V. eine große Bereicherung. Später kamen die Mitgliedschaften in weiteren deutschen, aber auch internationalen Netzwerken wie EFL und Housing Europe hinzu.
2018
2020
Vorstand
Der Vorstand ist eine tragende Säule unseres Vereins. Er besteht aus 5-6 Mitgliedern aus Unternehmen oder Verbänden, die in der Wohnungswirtschaft, in den Bereichen Klimaschutz und Energieeffizienz und in der Stadtentwicklung tätig sind. Wir verdanken unserem Vorstand Flankierung und Sichtbarkeit und sind stolz, von seinen Mitgliedern unterstützt zu werden – die auf diese Weise die Relevanz unserer Arbeit bezeugen.
2020
2021
2022
2022
2022 | 2023
2023
2024
2025