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Konferenz in Almaty: Professionelle Verwaltung und energieeffiziente Modernisierung von Mehrfamilienhäusern
Am 11. September fand in Almaty die Konferenz „Wohnungsverhältnisse in Kasachstan: Aktualisierung der Gesetzgebung, professionelle Verwaltung und Energieeffizienz in Mehrfamilienhäusern“ statt.
An der Konferenz nahmen Vertreter staatlicher Behörden, von Wohnungseigentümergemeinschaften (Kas.: OSI / KSK), Verwaltungsgesellschaften, Fachverbänden und Bildungseinrichtungen sowie Vertreter der Wirtschaft und Fachexperten teil.
Hauptveranstalter war der Verband der Wohnungseigentümergenossenschaften der Stadt Almaty, Partner des Projekts ENABLE, das mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union umgesetzt wird.
Die Teilnehmenden erörterten zentrale Fragen der Entwicklung des Wohnungssektors: Änderungen der Gesetzgebung im Bereich der Verwaltung des Wohnungsbestands, die Qualität der Instandhaltung und des technischen Betriebs von Gebäuden, die Digitalisierung der Wohnungs- und Kommunalwirtschaft, die Wärmeversorgung, die berufliche Qualifizierung von Verwaltern sowie Mechanismen zur Anerkennung von Qualifikationen.
Fokus auf energieeffizienter Modernisierung: Besondere Aufmerksamkeit galt der energieeffizienten Modernisierung von Mehrfamilienhäusern (MFH). Die Teilnehmenden befassten sich mit den auf der Konferenz vorgestellten Erfahrungen aus Litauen, Belarus und Usbekistan (Kurzzusammenfassungen (en) hier verlinkt: LT, BY, UZ sowie Präsentationen (ru) hier verlinkt: LT, BY, UZ) und erörterten deren mögliche Anwendung in Kasachstan. Die Diskussion zeigte, dass die Modernisierung über einzelne Reparaturmaßnahmen hinausgehen und umfassende technische und energieeffiziente Lösungen vorsehen muss, die auf eine Senkung des Energieverbrauchs und eine Verbesserung der Qualität des Wohnungsbestands abzielen.
Als eines der zentralen Ergebnisse der Konferenz benannten die Teilnehmenden die Notwendigkeit, die Mechanismen der staatlichen Förderung der Modernisierung von MFH weiterzuentwickeln. Insbesondere wird vorgeschlagen, finanzielle Förderung mit technischen und energetischen Mindestanforderungen, einer Qualitätskontrolle der Bauarbeiten sowie einer Bewertung der erzielten Reduktion des Energieverbrauchs und der CO₂-Emissionen zu verknüpfen. Gesondert erörtert wurden zudem zusätzliche soziale Unterstützungsmaßnahmen für einkommensschwache Haushalte, um ihnen einen breiteren Zugang zu Modernisierungsprogrammen zu ermöglichen.
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