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Eröffnungskonferenz des EU-Projekts “ENABLE – Zivilgesellschaft für eine nachhaltige und energieeffiziente Stadt“
Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung der Großsiedlungen – Planung, energetische Modernisierung und Energieeffizienz
Am 09. April 2024 hat die Eröffnungskonferenz des Projekts “ENABLE – Zivilgesellschaft für eine nachhaltige und energieeffiziente Stadt“ zum Thema „Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung von Großsiedlungen – Planung, energetische Modernisierung und Energieeffizienz“ im Hybridformat am Almaty Staatlichen College für Energie and Elektronische Technologien stattgefunden.
Es wurden Ziele, Aufgaben, Aktivitäten und der Handlungsplan des Projekts für 2024 vorgestellt. Etwa 150 Teilnehmer nahmen teil und tauschten im Hybridformat ihre Erfahrungen und ihr Wissen über Modernisierungs- und Entwicklungsmöglichkeiten mit Blick auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz aus. An der Veranstaltung nahmen unter anderem Vertreter verschiedener Hausverwaltungen, lokaler Behörden, öffentlicher Organisationen sowie potenzielle Partner aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft teil.
Johannes Baur, Leiter der Zusammenarbeit der EU-Delegation in Kasachstan, brachte seine Unterstützung zum Ausdruck und betonte die Bedeutung von Energieeinsparungen und nachhaltiger Entwicklung für die Verbesserung der Lebensqualität: „Ich hoffe aufrichtig, dass Behörden und Organisationen der Zivilgesellschaft durch das ENABLE-Projekt nützliche Informationen und Erfahrungen erhalten. Es ist offensichtlich, dass wir unsere Klimaziele nicht ohne einen sauberen Gebäudesektor erreichen können. Vor allem aber wird er zum Wohlbefinden und zur Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger beitragen.“
Im Anschluss an die Konferenz fand die Ausstellung „Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung der Großsiedlungen – Erfahrungen aus Deutschland“ des Kompetenzzentrums Großsiedlungen e. V. aus Berlin statt, die Diskussionen über die Zukunft des Wohnungsbaus und die Entwicklung von Großwohnsiedlungen in Kasachstan anregen sollte. Ralf Protz, Experte des Kompetenzzentrums Großsiedlungen e. V., berichtete über deutsche Erfahrungen bei der Planung und Modernisierung von Wohngebieten, die auf Großstädte wie Astana und Almaty anwendbar sind, und betonte die Bedeutung der Beteiligung der Zivilgesellschaft an diesen Prozessen.
Zum Abschluss fand eine Besichtigung des College Labors statt, bei der den Teilnehmenden präsentiert wurde, wie das College selbst aktiv an der Herstellung von Solarzellen arbeitet.
Die weitere Entwicklung der regionalen Zusammenarbeit setzt sich fort. Zwölf Mitglieder der ASSOCIATION UYUSHMASI (Vereinigung professioneller Wohnungsverwaltungsorganisationen) aus Usbekistan, Taschkent, die am vorherigen Projekt der Europäischen Union PROMHOUSE beteiligt waren, nahmen ebenfalls an dieser Konferenz teil.
Eine Aufzeichnung der Konferenz ist verfügbar unter:
Weitere Informationen über die Ausstellung und die Konferenzmaterialien finden Sie auf der Projektwebsite:
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Ralf Protz, Leiter des Kompetenzzentrum Großsiedlungen e.V, Berlin, Deutschland; Johannes Baur, Leiter der Zusammenarbeit der EU-Delegation in Kasachstan; Bernd Hunger, Vorstandsvorsitzender des Kompetenzzentrums Grosssiedlungen e.V.., Berlin, Deutschland; © ALMATY ASSOCIATION
Johannes Baur, Leiter der Zusammenarbeit der EU-Delegation in Kasachstan; Snejana Popova, Projektmanagerin der EU-Delegation in Kasachstan © ALMATY ASSOCIATION
Ralf Protz, Leiter des Kompetenzzentrum Großsiedlungen e.V, Berlin, Deutschland, © ALMATY ASSOCIATION
Ainura Abilmazhinova, Dozentin, Labor für alternative Energien, Almaty, Kazakhstan, © ALMATY ASSOCIATION
Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an:
Larissa Schreckenbach
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