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Wie kann in der Ukraine zügig und nachhaltig Wohnraum bereitgestellt werden?
IWO-Workshop “Housing Matters – The Power of Municipal Housing”
Die Bereitstellung von Wohnraum ist eine Priorität für den Wiederaufbau der Ukraine. Insbesondere bezahlbarer Wohnraum ist eine sehr wichtige Voraussetzung dafür, dass Menschen in der Ukraine bleiben oder dorthin zurückkehren.
Die Jahrestagung „Voices, Visions, Alliances: Co-Creating Ukraine’s Recovery“ der Plattform Wiederaufbau Ukraine, einer Initiative der deutschen Bundesregierung für den Austausch zwischen Zivilgesellschaft, Privatsektor, Wissenschaft, Kultur und Kommunen, fand am 16. Dezember 2025 in Berlin statt und widmete sich unter anderem auch dem wichtigen Thema Wohnen.
IWO-geschäftsführendes Vorstandsmitglied Knut Höller moderierte den Workshop “Housing Matters – The Power of Municipal Housing”. Der hohe Reformbedarf, die Notwendigkeit einer staatlichen Wohnungspolitik sowie einer Diversifizierung des Wohnungsangebotes wurden dort diskutiert. Peggy Richter, Referatsleiterin im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauen sowie Lena Abstiens von der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen stellten die wohnungspolitischen Instrumente der Bundesrepublik und auch die Bedeutung kommunaler Wohnungsunternehmen am Beispiel Berlins vor. Yurii Telipskij, Geschäftsführer des kommunalen Wohnungsunternehmens in Lviv und Kseniia Semenova von der NGO Metalab aus Ivano-Frankivsk berichteten über Wohnungsbauprojekte in Lviv, wo ein Wohngebäude für Veteranen errichtet bzw. in Kalush, wo eine leerstehende Schule zu Wohnungen für Binnengeflüchtete umgebaut werden.
Der Workshop wurde gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauen, dem Projekt D4UC – Dialogue for Urban Chance, umgesetzt durch die GIZ und IWO e.V. organisiert.
IWO engagiert sich hier vor allem zum Schwerpunktthema „Städtischer und Kommunaler Wiederaufbau“. Mehr Informationen finden Sie hier:
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