Pilotvorhaben

praxisorientiert & multiplizierbar

Der Nutzen und die Ergebnisse von Wissenstransfer und Networking können am effektivsten durch konkrete Umsetzungsvorhaben sichtbar werden – oder auf den Prüfstand gebracht werden, um eine bestmögliche Realisierung und größtmögliche Nachhaltigkeit zu erzielen. Pilotprojekte ermöglichen es, Vorbehalte abzubauen, Machbarkeit zu zeigen und beispielhafte Handlungsmöglichkeiten mit Blick auf eine künftige Skalierung des jeweiligen Projekts oder Themas zu erreichen. Wir tun dies stets in enger Zusammenarbeit mit den Partnern und Zielgruppen vor Ort sowie unter Berücksichtigung der spezifischen lokalen Gegebenheiten und Bedingungen.

Wir gehen in die Umsetzung von praktischen Vorhaben mit dem Ziel, unsere lokalen Partner langfristig zum weiteren und strategischen Handeln zu befähigen, und binden lokale, deutsche und internationaler Experten im jeweiligen Bereich ein. 

Zielgruppen

Abhängig vom jeweiligen Projektinhalt und -thema adressieren Maßnahmen und Aktivitäten verschiedene Zielgruppen in unterschiedlichem Umfang.

In Osteuropa zum Beispiel richten sich unsere Projekte häufig an Wohnungseigentümer bzw. -gemeinschaften, zielen auf ihre Einbindung, Partizipation und Motivierung, um sie darin zu stärken, gemeinsame Verantwortung über die eigene Wohnung hinaus und für das gesamte Gebäude zu übernehmen. Weitere Projekte zielen auf die Sensibilisierung, Qualifizierung und/oder Professionalisierung von Verwaltungsunternehmen und Wohnungsverwaltern, Bauzulieferern und Sanierungsfirmen, lokalen Entscheidern und zuständigen Kommunenvertretern, lokalen Versorgern sowie Banken und Finanzinstituten.

Im Hinblick auf Zielgruppen in Deutschland und der Europäischen Union geht es uns darum, Experten, Praktiker und Entscheider in Projekte aktiv einzubinden und mit ihrer Hilfe Knowhow und Erfahrungswerte aus Deutschland und jeweiligen anderen Ländern in Ost- und Westeuropa im Sinne der Projekt- und Vereinsziele einzubringen.

Ziele

Wir wollen Beispiele für die Realisierbarkeit energieeffizienter, nachhaltiger Gebäude und Städte in Osteuropa schaffen. Das fängt oft bereits bei der Sicherung organisatorischer und finanzieller Voraussetzungen vor Ort an, indem Bewohner befähigt werden, ihre Eigentümergemeinschaft zu organisieren und entscheidungsfähig zu machen, ein Verständnis und eine fundierte Einschätzung für die Arbeit und die Leistungsqualität von Verwaltern zu erhalten und vieles mehr.

Die Machbarkeit machen wir anschaulich und erfahrbar, bauen so Hemmnisse und Vorbehalte mittels praktischer Umsetzungen ab und motivieren zu konkretem und eigenem Handeln.

Unser Vorgehen

Wir gehen systemisch und ganzheitlich vor und bauen alle erforderlichen Arbeitsschritte aufeinander auf. Für eine fundierte Projektvorbereitung und ein möglichst reibungsloses und erfolgreiches -management

  • analysieren wir Ausgangslage und Handlungsbedarf im Dialog mit den Partnern vor Ort
  • identifizieren, planen und konzipieren wir das jeweils geeignete Vorgehen
  • realisieren und begleiten wir alle Maßnahmen
  • und sichern den erfolgreichen Abschluss der Maßnahmen und des Projekts sowie eine Nachbereitung der Ergebnisse und Erkenntnisse.

Nach Möglichkeit leiten wir bereits frühzeitig Folgeaktivitäten ein, um eine nachhaltige Nutzung der Projektergebnisse und die Fortsetzung und Verstetigung erfolgreicher Maßnahmen zu gewährleisten.

Was wir bewirken

Auch um unseren Bemühungen um Wissenstransfer und Networking Rechnung tragen, entwickelt und realisieren wir seit Vereinsgründung sehr unterschiedliche Umsetzungsaktivitäten, die häufig Pilotcharakter haben - und dabei in den meisten Fällen multiplizierbar und anwendbar für andere Ländern und Regionen sind.

Unsere Projekte umfassen

  • Ausbildungsprojekte und Trainingsaktivitäten
  • Beratungsprojekte, u.a. hinsichtlich strategischer und geeigneter Umsetzungsmöglichkeiten für Sanierungsvorhaben sowie Förderinstrumente
  • Vorbereitung und teils Begleitung von baulichen Sanierungsmaßnahmen

Nach Möglichkeit nutzen wir Projektergebnisse und -erkenntnisse auch dazu, gegenüber politischen und institutionellen Entscheidungsträgern auf gesetzlichen und strategischen Entscheidungsbedarf hinzuweisen und etwaige Änderungsvorschläge zu machen.