Menü Sprachauswahl:

Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa (IWO) e.V.Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa (IWO) e.V.


Menü Service-Seiten:

Studienreise im Rahmen des HOME-Projekts nach Berlin


Teilnehmer der Studienreise während eines Besuches im Bundesumweltministerium, Foto: IWO e.V.

Anfang Dezember 2016 trafen sich im Rahmen einer Studienreise nach Berlin mehr als 40 Vertreter aus fünf Ländern Osteuropas. Die Teilnehmer sind Partner im Projekt „HOME - Auf dem Weg zu Reformen im Wohnungssektor: Stärkung von Wohneigentümergemeinschaften in Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldau und Ukraine“.

Das auf drei Jahre angelegte und von der EU geförderte Projekt zielt darauf ab, die Wohnungsverwaltung zu verbessern und die energetische Sanierung von Wohngebäuden in den Partnerländern an der Basis zu fördern.

Es ergibt sich ein großer Bedarf an Informationen und Beratungshilfe, die die Wohnungseigentümer in die Lage versetzen, Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) zu gründen, zu führen und so ihre Situation zu verbessern. Um nachhaltig zu funktionieren, benötigen WEGs eine strukturierte und systematische Unterstützung. Aus dem Projekt heraus wurden 11 Beratungszentren (Technical Advisory Centers – TACs) etabliert, die den relevanten Zielgruppen zur Verbesserung und Steigerung der Kenntnisse in Wohnungsfragen verhelfen. Aber auch Mitarbeiter dieser Beratungszentren bedürfen einer ständigen Weiterbildung, die in Form von internationalen Seminaren und Studienreisen erfolgt. Eine Studienreise führte sie auch nach Berlin, wo sie ein breites Spektrum der deutschen Verwaltungslandschaft und praktische Beispiele aus der Sanierung kennenlernten.

Dass das deutsche Know-how gefragt ist bezeugten alle Teilnehmer der Studienreise. „Vor dem Hintergrund einer kompletten Neuorientierung der ukrainischen Wohnungswirtschaft ist für uns das deutsche Wissen unentbehrlich“, unterstreicht Alina Zhestkova, Geschäftsführerin des Beratungszentrums im ukrainischen Kharkiv. „Eine engere Zusammenarbeit mit deutschen Organisationen aus der Praxis würde uns enorm unterstützen“, fügte der georgische Partner Napoleon Milorava vom „CHCA Abkhazeti“ hinzu. Um diese Zusammenarbeit zu stärken sucht die IWO noch deutsche Partnerorganisationen, die die Beratungszentren bei ihrer Entwicklung begleiten.

 

Kontakt

Johann Strese
Tel: +49 30 20 67 98 02
strese@iwoev.org



Menü Rechtliches: