Menü Sprachauswahl:

Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa (IWO) e.V.Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa (IWO) e.V.


Menü Service-Seiten:

Projekt zur Selbstverwaltung der Mehrfamilienhäuser in Belarus


Der Laufzeitraum des Projektes „Stärkung partizipativer Formen der Selbstverwaltung der Mehrfamilienhäuser und der zivilgesellschaftlichen Netzwerke im Bereich der Wohnungsverwaltung in Belarus“ ist von Oktober 2012 bis März 2014. Durchgeführt wird ein gemeinsames Projekt zwischen IWO e.V. und IVIM. Weitere Konsortialpartner sind das Institut für Wohnraum NIPTIS, die Assoziation der Gesellschaften für technische Immobilienverwaltung (AKON) und die Eigentümergemeinschaft „Torgowyj dom“. Projektorte sind Minsk, Witebsk, Lida, Mosyr, Grodno u.a.

Am 05.10.2012  fand in Minsk anlässlich der Verbandstagung des IVIM das Kick-off-Meeting der Konsortialpartner für das statt. Gebildet wurde der Projektbeirat. Anliegen des Projekts ist es, den IVIM zu stärken, in Belarus Verbände, Projekte und Initiativen in ihrem Engagement für die Selbstverwaltung der Mehrfamilienhäuser sowie die Steigerung der Professionalität der Wohnungsverwaltung auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene nachhaltig zu unterstützen und zusammenzuführen. Die Netzwerkbeziehungen des IVIM zu diesen bisher voneinander getrennt handelnden Akteuren werden konsolidiert. Durch die Kooperation mit interessierten öffentlichen Einrichtungen und Behörden wird der IVIM Reformschritte im Bereich der Wohnungswirtschaft anstoßen. Neue Formen des politischen Dialogs mit Behörden wie die gesellschaftlichen Beiräte und Expertenberatungen zu Problemen der Wohnungswirtschaft werden weiterverbreitet. Die Zielgruppen werden bei der Aus- und Fortbildung unterstützt. Verbessert werden die Rahmenbedingungen für die Tätigkeit privater Verwaltungsgesellschaften. Unterstützt werden ebenfalls Initiativen für die Gründung von Wohneigentümergemeinschaften sowie Wohnungsgenossenschaften. Diese werden dafür geworben, sich im IVIM zusammenzuschließen. Im Prozess der Projektdurchführung erhält der IVIM Hilfe zur Selbsthilfe und wird befähigt, künftig Projekte selbständig abzuwickeln. Ausgebaut wird die deutsch-belarussische Zusammenarbeit unterhalb der Ebene der Regierungszusammenarbeit.

Folgende Projektziele haben sich die Projektpartner für den Zeitraum 2012/2013 gesteckt:

1.  Förderung partizipativer Formen der Wohnungsverwaltung
Herausgegeben werden das Journal des IVIM „Immobilienverwaltung“ und ein Handbuch für gesellschaftliche Beiräte in Kommunen als neue Formen der Kooperation und des Dialogs zwischen zivilgesellschaftlichen Akteuren und Behörden. Die Bildung von Wohneigentümergemeinschaften wird durch Gründungsberatung unterstützt. Vergeben werden Miniprojekte  zur Unterstützung von Vereinen und Initiativen.

2. Beratung der Legislative und Exekutive zwecks Einflussnahme auf die Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen der Wohnungsverwaltung und der Berufsausübung der Verwalter sowie auf die Entwicklung des Wohnraummietrechts
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Wohnen NIPTIS wird eine Gesetzesvorlage über die Verwaltertätigkeit erarbeitet. Zuvor werden Case Studies in Verwaltungsgesellschaften durchgeführt. Der Entwurf wird dem Ständigen Ausschuss für Wohnungspolitik des Parlaments zur Einbringung in das Gesetzgebungsverfahren übergeben. Zur Ausgestaltung des Wohnraummietrechts wird eine Beratung durchgeführt.

3. Aus- und Weiterbildung von Fachpersonal für die Wohnungsverwaltung
Erarbeitet werden Empfehlungen für die Anerkennung der Verwaltertätigkeit als moderner Dienstleistungsberuf. Unterbreitet werden Vorschläge für die staatliche Anerkennung des Berufs des Hausmeisters. Unterstützung wird wird bei der Einrichtung von Lehrkabinetten für die Ausbildung von Hausmeistern sowie Energieauditoren gewährt. Herausgegeben wird das Handbuch „Energieauditor“.

Der IVIM bildet sein Beratungs- und Informationszentrum (BIZ) für nachhaltige Wohnungsverwaltung, Information, Beratung, Schulung, und Vermittlung von Geschäftskontakten.

 

 

 

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Bernhard Schwarz

 

 


Menü Rechtliches: